Kategorie: Allgemein

  • Radbrüder

    Chioggia

    (Bild von der ersten Tour ans Meer, nach Wilhelmshaven )

    Wir stehen in einem italienischen Supermarkt und kaufen für Picknick und Abendbrot ein. Durch die knackenden Lautsprecher kommt plötzlich Wild Stare von Giant Rooks, eine meiner Lieblingssongs und plötzlich stehe ich nicht mehr vor den großen Regalen sondern sitze auf dem Bordstein an der Bushaltestelle mit Jesse. Wir waren feiern und warten jetzt auf den Bus nach Hause zu ihm. Eine meiner ersten SleepOvers bei ihm. Sein Handy war leer und wir hörten über meine Kabelkopfhörer Musik. Erst ein paar Wochen zuvor war ich auf meinem ersten Festival, ich zeige ihm zwei Songs von Bands die mir sehr gefallen haben. Take on the World und ebenbesagtes Wild Stare, zum ersten Mal hört Jesse auch noch Wochen später meine Musik und nicht nur darüber finden wir enger zusammen. Es ist der Anfang einer großartigen Freundschaft der wir jetzt bewiesen haben, dass sie mehr als eine Schulfreundschaft ist. Wir sind jetzt quasi Radbrüder, die meisten behaupten ja eh wir sähen aus wie Brüder. Wie ich sagen würde: „Im Herzen sind wir das auch!“

  • Tag 17

    Venedig•Chioggia

    65km / 8hm / 9060€

    Auch wenn es sich schon nach Ankommen angefühlt hat die letzten Tage, so ist unsere Reise offiziell erst heute vorbei. Denn in der Lagune von Venedig kann man nicht schwimmen, weswegen wir uns die letzten Tage eher im Pool erfrischt haben. Doch heute haben wir es mit familiärer Unterstützung gewagt bis nach Chioggia zu fahren. Die Etappe war kurz und vor allem ohne nennenswerte Steigungen aber dafür war es mächtig heiß. Trotzdem waren wir widerstandsfähig, ganz im Gegensatz zu unserem Equipment. Dabei mussten wir nicht nur eine Gabeltasche abmontieren und im Rucksack transportieren, sondern abermals einen Platten flicken. Das ging dann aber sehr fix, wir haben ja Übung. Heute hatten wir eine weitere traurige Premiere, den ersten Sturz. Zum Glück verlief der recht harmlos. Nach ein paar weiteren Kilometern kamen wir wieder an die Lagune und dann nach Chioggia. Hier haben wir uns eine Ferienwohnung genommen und genießen es sehr mal wieder kochen zu können. Am Nachmittag wurde die Reise offiziell abgeschlossen durch das Baden in der Adria. Danach wurde der Strand noch mit dem Volleyball bespielt und abends waren alle glücklich in unseren vier Wänden auszuruhen und Doppelkopf zu spielen.
    Bleibt die nächsten Tag noch dran, denn bis zum 27. werdet ihr hier noch mit weiteren Insights gefüttert und wenn das Spendenziel erreicht ist wird hier auch nochmal ein spezielles Dankeschön erscheinen!

  • Schnappschüsse einer Schnapsidee

    Ein Rückblick

    9010€ (Danke für das alles!♥️)

    Nach zwei Nächten hat der Körper sich schon wieder entwöhnt und wir sind nicht wie sonst 8:25 pünktlich vor dem Wecker sondern um 10:44 aufgewacht. Doch dem Kopf fällt es nicht so leicht loszulassen. Deswegen will ich euch noch einmal mitnehmen hinter die Kulissen unserer Reise und ein paar Geschichten erzählen die wir erlebt haben. Nicht nur um mir diese schöne Zeit nochmal vor Augen zu führen, sondern auch als Dankeschön für eure unfassbare Unterstützung sei es emotional oder finanziell! Danke für die ganzen Glückwünsche und lieben Worte, ich habe seit dem wir angekommen sind gar keine Worte mehr für das was hier passiert und hoffe ich kann so meiner Dankbarkeit ein wenig Ausdruck verleihen.

    •Der Tag war heiß und wir haben sehr viel geschwitzt, also mache ich mich auf den Weg zur Dusche, drei Minuten pro Duschchip, jeder von uns hat einen bekommen. Ich dusche, beeile mich aber merke, wie fettig meine Haare sind. Mit Shampoo seife ich sie ein spüle sie aus, grade als ich alles Shampoo entfernt habe gehen die drei Minuten um. Punklandung.

    •Als wir entschieden haben die Reise auch als Spendenaktion für Viva con Agua zu machen haben wir überlegt wie viel Geld als Spendenziel denn realistisch seien. Dabei hatten wir zB überlegt ein Euro pro Kilometer wäre angebracht. Nach damaligen Schätzungen wären das ca. 1365€ gewesen. Mir schien das schon sehr viel. Dann habe ich mit einem Freund geredet und der hat gesagt: „Es ist egal ob ihr nach Köln oder Venedig fahrt, ob ihr 1000€ oder 10000€ sammeln wollt. Sobald ihr euer Ziel festgelegt habt werdet ihr davon überzeugt sein und es deswegen auch erreichen. Aber sei dir bewusst, das Ziel ist das Ende, danach gibt es kein weiterfahren und keine weiteren Spenden.“ Jetzt haben wir 9010€, weil wir dran geglaubt haben und weil ihr dran geglaubt habt.

    •Im Unterricht haben wir oft von unserer Tour erzählt. Auch unseren Lehrern. Als wir dann am 1.7 zum Marktplatz kamen und unser Mathe-LK Lehrer dort stand und mit uns ein Teil der ersten Etappe fuhr war das trotzdem sehr überraschend.

    •Wir haben eine Schlange (so eine richtig lange!), Glühwürmchen, Schwäne, Storche, Eidechsen, Möwen, Kühe, eine Gassi geführte Ziege, Esel, Pferde, Graureiher und einen Babymaulwurf gesehen. Eine Friedenstaube nicht. Dafür haben wir Menschen kennengelernt die mindestens so viel Frieden in sich tragen wie eine weiße Taube mit Ölzweig.

    •In Venedig haben wir einen Buchladen gefunden, der auch deutsche Bücher hatte, sogar ein Buch was Matilda sehr interessierte, nur leider war es Teil 2 und den ersten Teil hatten sie schon verkauft.

    •Auf unserer Reise haben wir einen Mann kennengelernt, der aus Österreich nach Kroatien fährt mit seinem Fahrrad und danach wieder zurück und all das, weil er Trautzeuge bei der Hochzeit seines besten Freundes in Kroatien ist. Auf die Frage ob er den Anzug im Gepäck habe lacht er nur und sagt, sein Freund müsse ihn auch bei der Hochzeit wohl in Radlerhose aushalten müssen.

    •Am Abend kaufen wir in Treviso ganz viel Essen ein um am letzten Tag unserer Reise, einem Sonntag, nicht zu verhungern, da die Supermärkte zu haben. Angekommen beim Campingplatz stellen wir fest, dass der Supermarkt auf der anderen Straßenseite auch sonntags geöffnet hat.

    •Beim Pubquiz in Innsbruck ist eine Kategorie ÖSTERREICH &INNSBRUCK. Besonders bei zwei Fragen können wir glänzen: Einmal muss man vier österreichische Promis an ihren Kindheitsbildern erkennen. Wir stellen fest, dass wir nichtmal vier österreichische Promis kennen. Bei der anderen Frage wollten sie wissen was die Kennzeichen der Buslinien zu gewissen Stadtteilen seien. Wir haben überlegt welche Zahlen denn vom Gefühl zu welcher Linie passen würden. Bei der Auflösung wurde uns klar, dass sie mit Buchstaben gekennzeichnet werden.

    •In Kassel war der Kanuverein an der Fulda ein Stück von nächsten Supermarkt entfernt, weswegen wir Pizza bestellten. Absichtlich bestellten wir mehr als wir abends essen konnten um auch morgens als „Frühstück“ nochmal etwas davon zu essen. Unser Frühstück wurde nur leider über Nacht von einem äußerst fleißigen Waschbären gefressen.

    •Als wir kurz nach der italienischen Grenze auf zwei Wanderinnen trafen grüßte Jesse mit Ciao Bella, die Omas lachten. Ob wegen des Bella oder der italienischen Begrüßung mit klar erkennbar deutschem Akzent in Südtirol war unklar.

    •Im italienischen Supermarkt trafen wir auch auf einen Mann der eine Palette Grabkerzen kaufte… …und Gummibärchen.

  • Schlusssprint

    in vollem Gange…

    Jetzt wo wir angekommen sind seid ihr auch heiß geworden darauf euer Zeil zu erreichen! Mittlerweile sind über 8000€ zusammengekommen, das geht so schnell da kommt der Kommentator gar nicht mehr mit. Die 7000€ und 3/4 hat er schon verpasst 😉 Es werden die nächsten Tage hier und auf Instagram noch weitere Beiträge kommen solange wir noch in Italien sind, die Spendenseite bleibt sogar noch bis Anfang Oktober offen, also falls ihr wen kennt, der wen kennt, der wen kennt… Aber erstmal ist es Zeit, euch und uns zu feiern! 🥳

  • Tag 16

    Treviso•VENEDIG

    24km / gefühlte 0hm / 7550€📯

    Alles machen wie immer, nur jetzt bewusster.  Der Reiz des letzten Mal. Aufstehen, packen, Zelt abbauen und frühstücken, nochmal duschen weil es einfach zu heiß ist und dann auf die Fahrräder steigen und losfahren. Dieses Mal entspannt, nur Einfahren und dann aufhören. Auch mal schön. Auf dem Weg gab es schon eine Champagnerdusche mit kaltem Wasser aus der Fahrradflasche. Auf die Geste kommt es an! Am Anfang waren wir ausgelassen und dann wurde es schnell ruhig und jeder ging seinen Gedanken nach. Es gibt ja auch viel worüber man nachdenken kann jetzt wo die letzten Kilometer verfliegen und wir uns heimlich wünschen uns zu verfahren um ein paar mehr Kilometer diesen Traum zu leben bevor er zur Geschichte wird. Einer der schönsten Geschichten unseres bisherigen Lebens. Doch irgendwann ist es vorbei, an einem Supermarkt der auch sonntags geöffnet hat und einem Campingplatz (mit Pool)! Im Pool liegen und an die Adria denken ist ein schönes Gefühl, denn dieses Ziel werden wir uns erst morgen erfüllen, ein bisschen Vorfreude bleibt also noch. Jetzt fahren wir erstmal in die Stadt und genießen die Zeit, denn das haben wir uns redlich verdient! Wahrlich ist es eine Traumstadt, die kleinen Gassen und die aufregende Luft mitsamt den Kanälen ist wunderbar. Hier stehen wir mit all den anderen Touristen die mit Auto, Flugzeug oder Zug angereist sind. Hier stehen wir, mit dem Fahrrad. 

  • Tag 15

    Farra d‘Alpago•Conegliano•Treviso•Canisano

    76km / 350hm / 6216€

    Ein letzter Berg, erst hinauf, dann herunter und ab dort nur noch flaches Land, wie lange ist es her das wir mal längere Strecken geradeaus gefahren sind, irgendwie ist das schön. So langsam fühlt es sich auch richtig nach Italien an. Mit seinen Weinbergen und den kleinen Dörfern. Die Straßen sind schlechter und teilweise für Rennrad ungeeignet, aber das ist für die zwei letzten Tag aushaltbar. Morgen ist es vorbei! Ich weiß noch gar nicht ob ich glücklich oder traurig sein soll, denn der Weg war mindestens genauso viel Ziel wie Venedig selber. Die verzierten Häuser und die kleinen Flüsse an denen wir vorbeikommen sind so farbenfroh, es wirkt als wäre das Leben hier einfach ein wenig leichter. Doch hinter den Fassaden erkennt man brüchiges Gemäuer und Armut, aber auch Menschen die hilfsbereit und zufrieden wirken. Mit Treviso kommen wir in die erste große Stadt seit langem, doch wir fahren ein wenig weiter zu einem kleinen Campingplatz. Als wir ankommen wirkt der eher wie ein Bauernhof und wir denken, dass das Internet sich vertan hat. Doch wir treffen eine liebe Frau und tatsächlich: Hier kann man campen. Die Oma bringt uns auf einem klapprigen Fahrrad ein paar hundert Meter die Landstraße hinauf zur Zeltwiese. Zum Abendbrot gibt es Wraps und unsere Nachbarn geben uns von ihnen selbstgemachte Fleischspieße. Irgendwie ist die Welt hier eine Andere.

  • Tag 14

    Toblach•Cortina d‘Ampezzo•Pieve di Cadore•Farra d’Alpago

    108km / 850hm / 6000€ 🎉

    Heute sind wir zusammengerechnet zwei Wochen auf dem Fahrrad gewesen, das ist eine extrem lange Zeit. Zeit die wir hatten um zu genießen und ganz viel nachzudenken, über uns, das Leben, Träume oder die Tour de France oder um einfach einmal zehn Kilometer zu rollen und sich danach zu fragen welcher Autopilot grade gelenkt hat. Doch heute war das irgendwie anders, es ging beinahe 2000hm nach unten und jeder davon erinnerte uns an einen Tritt den wir taten um hier hinauf zu kommen. Heute war unser letzter Tag in den Bergen, unsere letzte lange Etappe und trotz der ganzen Abfahrten durch Hitze, Gegenwind und Berge dennoch ein Tag mit Schweißperlen auf der Stirn. Um uns wurde alles immer grüner und die Berge langsam flacher. Plötzlich floßen die Berge in unsere Richtung und nicht uns entgegen. An einem besonders schönen Fluss haben wir gebadet in dem ozeanblauen Wasser, die Strömung war stark und ich habe ein Stück Holz hineingeworfen. Jetzt treibt es dort irgendwo, wir sehen uns in der Adria. Entlang dieses Flusses gelangen wir aus den Alpen und direkt erschlägt uns die heiße Luft, ach wie schön war Bergluft. Jetzt sitzen wir an einem See auf dem Campingplatz und essen leckere Pizza. La vita è bella. Als ich im Bett liege stelle ich mir vor wie ich später einmal am Bettrand sitze und Gute-Nacht-Geschichten erzähle, seit dieser Reise werden mir die Erinnerungen dafür niemals ausgehen. Ein Beispiel gefällig: Wir waren erschöpft nach einer langen Etappe und hatten noch zwanzig Kilometer vor uns, ausgerechnet in diesem Moment ging Matilda’s Rennradschuh kaputt und sie musste mit ihrem rechten Fuß im Birkenstock fahren. Sie war den Tränen nahe, wir suchten im Internet nach einem Fahrradladen und stellten fest, falls wir hier einen Fahrradladen eröffnen wollten, wir wohl konkurrenzlos wären. Die Verzweiflung war groß als wir in einem kleinen Ort kamen, es war schon fast 18 Uhr und der Supermarkt hatte schon geschlossen doch beim nächsten Parkplatz brannte noch Licht, dort war ein großes Fahrradgeschäft was noch geöffnet hatte. Wir gingen herein und sie hatten genau das was wir suchten, die restliche Fahrt verlief tränenreich, vor Glück über die unverhoffte Rettung. Gute Nacht.

  • Treue Leser*innen!

    6000€ geknackt!!!

    Trotz einiger technischer Probleme, die zum zwischenzeitlichen Stillstand des Blogs führten haben wir nicht geruht! Die Blogs sind jetzt nachgereicht und die Probleme behoben. Aber auch ihr habt nicht geruht und in der Zwischenzeit die 6000€ voll gemacht. Das ist unfassbar, euer Support macht uns sehr glücklich und unendlich stolz. Wir sind jetzt auf der Zielgeraden und auch unser Spendenziel kommt immer näher. Wagen wir zusammen einen Schlusssprint?!

  • Tag 13

    Brixen•Kiens•Bruneck•Toblach

    108km / 1050hm / 5797€

    Einmal die Alpen hinaufzufahren ist anstrengend, in ihnen weiterzukommen aber beinahe genauso hart. Aufgewacht nach diesem wilden letzten Tag waren wir etwas träge und schwer zu begeistern für den ewigen Asphalt. Wir mussten uns die ersten Kilometer ganz schön quälen doch vielleicht ist das auch mal gut so, wir sind ja hier nicht nur zum Sonntagsausfahren. Doch trotzdem kam den immer wieder die Frage auf wozu wir das ganze tun. Doch ich will es mit den Worten von Coelho probieren, dessen Buch ich in Innsbruck gekauft habe:

    „Manchmal können wir mit etwas, das wir tun und das unbedeutend erscheint, vieles retten oder alles zerstören. Womöglich ist das alles nur Unsinn, dennoch sind mir meine Träume wichtig, und ich möchte ihnen folgen: Ich glaube, alle Menschen sind miteinander verbunden, zwischen ihnen besteht eine Beziehung, die einem riesigen unsichtbaren Spinnennetz gleicht. So verrückt es erscheinen mag, aber mit meiner Arbeit versuche ich, dieses Netz hier und dort zu flicken.“

    Was ich damit sagen will: Wir sind weitergefahren, immer bergauf. Die über tausend Höhenmeter galt es Meter für Meter zu erklimmen, je länger wir unterwegs waren umso steiler wurden die Auf- und Abfahrten.Trotz totaler Erschöpfung haben wir es am Ende nicht bereut, denn der Ort an dem wir ankamen ist trotz aller Anstregung perfekt, womöglich auch wegen all dieser Mühen. Der Zeltplatz war umhüllt von Berggipfeln und lag direkt an einem See, der Zugang war einzig und allein über eine ganz flache Brücke quer über den See möglich. Alles hier war schön, selbst die Menschen waren leicht und freundlich, es wirkte als wäre hier vor uns schon jemand gewesen und hätte das Netz geflickt.

  • Tag 12

    Innsbruck•Brenner•Sterzing•Brixen

    90km / 1300hm / 5497€

    Noch mit der Energie des Pubquizes im Herzen und der kurzen Nacht in den Knochen haben wir nicht lang gefackelt und sind am Olympiagelände von Innsbruck vorbei, direkt auf die Brennerauffahrt gefahren. 30km ging es nur bergauf, doch mit dem Wissen, was hier schon alles für sportliche Höchstleistungen erbracht wurden waren auch wir angefuchst unser Bestmögliches zu geben. Irgendwann nach langem Anstieg, eine Tankstelle wir sind auf dem Brenner, unspektakulärer als erwartet, die Abfahrt dafür umso schöner und endlich auf einem eigenen Fahrradweg neben der Hauptstraße und nicht auf dieser. Dieser Tag ist wieder einmal ein Beweis für unsere These:

    „Bergauf ist wie bergab, nur andersrum.“

    Nach einer langen Etappe wurden wir dann mit einem vollen Zeltplatz belohnt. Also wieder alles auf Anfang, irgendwo in den Bergen ohne Übernachtung. Als wir fast aufgeben wollten und am Fluss nach einer Stelle zum wildcampen gesucht haben kam die Rettung in Form von zwei Mädchen. Sie waren Mega lieb und ließen uns in ihrer Gartenhütte schlafen. Abends auf der Couch saß ich lange einfach da, zufrieden und dankbar, nicht nur für das Dach über dem Kopf, sondern viel mehr weil mir diese beiden Mädchen den Glauben an das Gute im Menschen ein Stück zurückgegeben hatten.