Kategorie: Allgemein

  • Tag 8

    Heilsbronn•Pleinfeld•Titting• Ingolstadt

    110km / 800hm / 2925€


    Nach leckerem Frühstück ging es direkt wieder auf große Tour. Eine der längsten Etappen der gesamten Reise wartete auf uns. Direkt nach dem Start fing es an zu regnen, die Regenjacken blieben aber auch nachdem sich die Sonne wieder durchgekämpft hatte an. Aus thermischen Gründen. Um uns Felder. Immer wieder Getreide wie sie uns seit Anfang der Tour begleiten. Doch je näher wir Spalt kamen umso öfter sah man die verrückten Hopfenfelder. In Titting gab’s dann ein Zwischenstopp bei Brauerei Gutmann. Qualitätskontrolle quasi. Das Dinkelweizen hat uns vorzüglich gemundet und Abschwung gegeben für den nahenden Berg. Das Bier war natürlich alkoholfrei, zum Fliegen braucht ein Radler bekanntlich keine chemische Beihilfe sondern nur eine lange Abfahrt und das Rauschen in den Ohren. Traumhaft. Man muss nur aufpassen das man nicht zu nah an die Sonne fliegt, wenn es abends dann noch hausgemachte Käsespätzle gibt. Wieder gelandet an dem Steg des Campingplatzes an der Donau war die Sonne hinter dem Wald schon wieder sehr weit entfernt. Die von ihr angestrahlten Wolken dafür umso schöner.

  • Tag 7

    Würzburg•Ochsenfurt•Flachslanden•Heilsbronn

    92km / 700hm / 2845€

    Auf geht’s in die zweite Tourwoche mit einer knackigen Route über leergefegte Landstraßen. Die Pause hat man nicht nur in den Beinen sondern auch auf dem Tacho gemerkt, wo die Kilometer nur so verflogen. Durch unseren geheimen Gast war der belgische Zirkel wieder komplett und wer nicht weiß was das ist, der sollte mal ein paar Stunden nachsitzen bei unseren Freunden von der Tour de France. Angekommen in Heilsbronn waren wir sehr dankbar für die Möglichkeit zu waschen und auf gemütlichen Matratzen zu schlafen. So eine Tour lehrt einen die kleinen Dinge im Leben wieder mehr wertzuschätzen. So wie unsere Freundschaft, die jeden Tag stärker wird genau wie unsere Beine.

  • Pause Nr. 1

    Würzburg

    1 Baden / 10 Uhr aufstehen / 2745€

    Nach jeder Anspannung braucht es auch eine Entspannung. Die haben wir uns heute im schönen Würzburg gegönnt. Nach dem Aufstehen ganz ohne Wecker sind zwei von uns erstmal in den Main gesprungen und waren überrascht wie angenehm das Wasser dann doch war. So war dann auch der zuerst als sehr verregnet angekündigte Tag eher mild und hat nicht nur zu einem Spaziergang auf die höhergelegene Festung Marienberg verleitet, (Wollten wir uns nicht ausruhen?!)sondern auch zum legendären Brückenschoppen eingeladen. Viva con Vino. An Venedig mag diese Stadt womöglich nicht herankommen, sie war aber dennoch so schön, dass wir beschlossen haben nach der Tour mal auf das Angebot der hiesigen Universität zu spähen. Später haben wir uns ins Kino verzogen als der Regen dann doch über die Stadt herzog. Nach Wunsch eines Formel 1-Fans in unserer Gruppe haben wir dann den neuen F1 Film angesehen, so viel Kitsch und Dramatik wie dieser Film kann wohl im echten Leben nur der Blog von uns bieten. Abends haben wir uns dann, nach einem wunderschönen Sonnenuntergang hinter den Weinbergen, aber den wirklich besten Sport der Welt angeguckt. Die Highlights der heutigen Tour de France Etappe.

  • Tag 6

    Altengronau•Gemünden a. Main• Karlstadt•Würzburg

    80km / 250hm / 2645€


    Gestern Abend habe ich mein erstes Glühwürmchen gesehen. Mama sagt Glühwürmchen sind wie Sternschnuppen, nur als Tiere. Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wär es ein Tag wie heute für jeden Menschen auf der Welt. Aufgestanden mit Blick auf den schönen Garten unserer Ein-Tags-Familie und gestärkt von dem vorzüglichen Frühstück waren wir motiviert uns den Hürden des Tages zu stellen. Wieder einmal ging es aufs Rad, doch von Hürden konnte keine Rede sein, denn es ging beinahe ohne Höhenmeter durch schöne grüne Täler und entlang der Fulda, bei bestem Radwetter flogen wir nur so über den Asphalt. Das Erdbeerfeld am Wegesrand hat uns dann kurz nach der Hälfte der Strecke nochmal gestärkt und unseren Sonntag versüßt. Auf drei Viertel des Weges bekamen wir Unterstützung in unser Trio. Das bedeutet nicht nur eine spritzige Endetappe sondern auch eine gekonnte Runde Doppelkopf auf dem Zeltplatz. Zum Zeltplatz mussten wir schon einmal durch Würzburg fahren und fragen uns jetzt ob wir neben Venedig nicht noch eine weitere Traumstadt gefunden haben. Nicht zuletzt deswegen, aber auch weil unsere Beine uns so langsam weh tun werden wir uns morgen hier eine wohlverdiente Pause gönnen. Der Tag war ein voller Erfolg, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Vision die Welt ein bisschen besser zu machen. Wir haben ein Viertel der Spenden erreicht, ihr seid der totale Hammer.

  • Wir haben euch eingeholt!

    Ihr seid der Wahnsinn ❣️❣️❣️ Aber wir sind noch viel wahnsinniger. 🤪🤪🤪 Pünktlich zum Start der Tour de France  haben wir euch eingeholt. 💪💪💪 Zumindest prozentual betrachtet, haben wir jetzt so viel von der Strecke geschafft wie vom Spendenziel. Ab jetzt wird das ein fairer Wettkampf, nachdem ihr uns bisher haushoch überlegen gewesen seid. Wir sind gespannt, was ihr euch einfallen lasst, um dran zu bleiben. ☺️ Vielleicht holt ihr euch Unterstützung von euren Freunden und Verwandten oder teilt uns auf Social Media. Denn anscheinend braucht ihr ja Unterstützung gegen uns .🙃

  • Tag 5

    Bad Hersfeld•Fulda•Zeitlofs•. Altengronau

    108km / 665hm / 2400€

    Kalte Nudeln zum Frühstück… Dennoch hat der Tag noch die Kurve bekommen, denn die Route hat uns an den schönen Pfordter See geführt, danach sind wir wie beflügelt an Fulda vorbeigeflogen und haben uns mit vielen Pausen an unsere bislang längste Etappe gewagt. Zum Ende wurden wir noch von zwei Bergen herausgefordert, diese Hürde haben wir aber auch in Tour de France-Manier gemeistert. So langsam fühlt sich das Herz und die Bein schwer an. Zu viele Erinnerungen sind in ihnen gespeichert. Abends erschöpft in Altengronau angekommen hatten wir noch keinen Plan wo wir übernachten sollen. Zum Glück haben wir Unterschlupf bei einer lieben Frau im Garten gefunden. Morgen früh gibt es sogar selbstgemachte Frühstück von ihr. Bis gestern kannte ich Altengronau noch nicht doch schon morgen werde ich diesen Ort nie wieder vergessen. Es ist als würde ein Viva con Agua-Sticker am Ortsschild kleben…

  • Tag 4

    Kassel•Melsungen•Rotenburg a. d. Fulda•Bad Hersfeld

    87km / 360hm / 2300€

    Motiviert durch ein Panorama auf die Fulda beim Aufwachen sind wir früh direkt auf die Bikes gesprungen und an selbigem Fluss entlanggefahren. Heute war die bis jetzt mit Abstand schönste Route entlang des Fuldaradwegs, vorbei an schönen Fachwerkdörfern und Naturschauspielen. Dazu gab’s heute das erste Mal Musik. La vita è bella. Die Fulda zum Baden eher weniger was uns aber nicht davon abhält

  • Tag 3

    Salzkotten•Dalheim•Warburg•Kassel

    91km / 1170hm / 2110€

    Heute ging es bergauf, nicht nur mit den Spenden sondern auch mit uns. Durch die Kassler Berge haben wir uns hartnäckig gekämpft und bei bestem Fahrradwetter unsere erste Etappe mit Muskelkaterpotenzial beendet. Dabei wurde es schnell a la Jan Ullrich, bei der langen Abfahrt kamen wir auf Geschwindigkeit weit über 60 km/h. Dadurch waren wir dann trotz der vielen Kilometer schon um 4 in Kassel. Der Kanuverein in Kassel beherbergt nun auch zum ersten Mal unser Zelt, mit traumhaftem Ausblick auf die Fulda. In de kann man gut baden.

  • Tag 2

    Bielefeld•Verl•Delbrück•Salzkotten

    60km / 160hm / 1890€

    Auf in die zweite Runde, nun das erste Mal alleine. Nach einem knackigen ersten Anstieg auf den Teutoburger Wald ging es flach übers Land, bei 36° war das aber auch ein Segen.Erste technische Probleme zeigten sich auf, konnten aber fachmännisch behoben werden. Auch bemerkenswert war die effektive Regeneration im örtlichen Schwimmbad nach Ankunft und das Volleyballspiel mit Salzkottenern. Riesiges Dankeschön für die krasse Unterstützung vor Ort und digital für unser Spendenziel!

  • Tag 1

    Osnabrück•Bissendorf•Werther•
    Bielefeld


    56km / 450hm / 1419€

    Am 1.7 ging es endlich los, von Osnabrück mit ganz vielen Freunden zusammen nach Bielefeld. Dabei hat die Sonne mitsamt der Hitze die Bedingungen erschwert. Dennoch haben wir in guten Tempo durchgezogen und uns dann in Bielefeld mit einem Freibadbesuch belohnt. Abends gab es Essen bei Mutti, wie könnte ein Tag schöner enden.